
Das Schröpfen ist eine vorzeitliche Therapie.Der schöne, moderne Name des Schröpfens ist: Dermatovacuum-Reflexologie. Unter diesem Verfahren verstehen wir einen Reflexvorgang, welcher während der Reizung mit Vacuum der entsprechenden Bereiche der Haut auf die inneren Organe wirkt.
Vorteile der Heilmethode
- einfach, billig und kann in einem breiten Kreis verwendet werden,
- schnelle und dauerhafte Wirkung,
- keine Nebenwirkungen,
- erhöht die Widerstandsfähigkeit des Organismus.
Dr. Van der Jin chinesischer Professor hat aufgrund seiner mehr als 40 Jahre langen Erfahrungen von dieser Heiltherapie gesagt: „mit dem Schröpfen kann man auch die Krankheiten heilen, welche man mit den Medikamenten nicht kann.”
Das Schröpfen ist eine stärkste Art der Reizung der sogenannten Headzonen. Nach der Headzonen – Theorie ist die Haut über die Nervenfasern mit den inneren Organen, sowie mit den Nervenfasern der Wirbelsäule verbunden. Alle Organe haben auf der Oberfläche der Haut einen eigenen Bereich. Brennt die Haut schwer an, kommt die Information beinahe in einigen Minuten zum betroffenen Organ, z. B. zum Magen, wo sofort Geschwüre erscheinen. Umgekehrt ist es genauso: Wenn ein Organ krank wird, werden deren Zeichen durch die Nervenfasern der Wirbelsäule auf der bestimmten Hautoberfläche (auf dem Dermatom) erscheinen.
Physiologische Gründe seiner Wirkung:
Reflexisch:
Mit der Reizung der peripherischen, vegetativen und spürenden Nervenendungen der Head-Zonen (mittels cuti-visceralis bzw. viscerocutan Reflexen) kann die Funktion der verschiedenen inneren Organen stimuliert werden, bzw. können die Krämpfe gelöst, – z.B. Bauchschmerzen, asmatische Hustenanfälle gelindert werden.
Lokal:
- Im Falle einer schwächeren, kürzeren Wirkung stopfend
•bei einer intensiveren, längeren Behandlung gefäßerweiternd, d.h. es steigert die lokale Blutströmung, dadurch die Ablation der in der Haut, in den Bindegeweben, in den Muskeln gesammelten Schlackenstoffe (welche als sogenannte „Myogelosen” – , schmerzhafte Knoten tastbar sind), bzw. die Entfernung der sich abgebauten Stoffwechselprodukte.
•Mit weiterer Behandlung kommt lokal Histamin frei, bzw. steigert die Durchlässigkeitsgrad der Gefäße: zuerst tritt nur das Serum, dann das Blut aus den Gefäßen in die Gewebe aus -, ein Hämatom kommt zustande. Das zustande gekommene Hämatom wirkt der Eigenbluttherapie ähnlich, infolge der ensimatischen Zersetzung und Aufnahme, als „Autoprotein” (eigener Eiweiss), d.h. es steigert die Bildung der weißen Blutkörperchen, bzw. stimuliert das Immunsystem.
Mit dem Schröpfen kann das Niveau der das Schmerzen verursachenden Prostaglandinen gelindert werden, weiters kommen mit der Reizung der Sinnesnerven „Encephalin” und andere ähnliche, schmerzlindernde Verbindungen frei.
Indikationen:
- Kopfschmerzen, Neuralgien
- Hoher Blutdruck, niedriger Blutdruck, Schwindel, Ohrensausen/Tinnitus
- Glaukom
- Chronische Infektionen der oberen Atemwege
- Asthma, hartnäckige Husten
- Herzbeschwerden – Angina
- Gastroenterologische Beschwerden: Krämpfe, Darmverstopfung, Galle/Leberkrankheit, Goldader
- Beschwerden der Harn-, Geschlechtsapparate: Nierensteine, Infektionen der Harnwege, Menstrualstörungen/Krämpfe, Beschwerden der Menopause
Gelenkekrankheiten: Entzündungen, wegen Verschleiß-, Gelenkendefomitäten schmerzhafte Muskelspasmen (Krampf), Lumbago, Ischias, Hals-Schulter-Syndrom
Gegenanzeigen:
Hämophilie, Leukämie, bösartige Blutarmut, Thrombophenie, oder bei anderen Krankheiten des Blutes (das Schröpfen ist streng verboten).
Auf zu empfindlichen Hautoberflächen sowie auf solchen Plätzen, wo Geschwür oder Schwellung ist.
In der Umgebung der größeren Adern, der Pulsierung des Herzens, bei den Lymphdrüsen (auf dem Kinn, an der Seitenfläche des Halses, in den Achseln, in der Tiefe des Schlüsselbeines, bei der Dünnung…
Bei den Tumoren, äußeren Wunden, Rupturen, beim Krampfaderbei den Narben, bei der lymphatischen Schwindsucht, wann die Gefäße zu nah zur Oberfläche der Haut sind.
Auf solchen Plätzen, welche zu den Sinnes- und Geschlechtsorganen zu nah sind.
Während Schwangerschaft und Menstruation, aktive Schwindsucht, psychische Störung, im Falle der Muskelkrämpfe.
Im Falle des hohen Blutdruckes, bei den mittleren und starken Herzkrankheiten, Herzschwäche, bei Atemungenügendheit.
Bei den Kindern unter 3 Jahre. Es kann sein, dass sichtbare Zeichen, Verfärbungen nach dem Schröpfen auf der Haut bleiben. Was für Farbe diese Verfärbungen, Alterationen haben, hängt von den Krankheiten ab, daraus kann man auf den Zustand der inneren Organe folgern. Bei weißer Farbe geht es um eine Krankheit nach kalter Art.
Bei dieser chronischen Krankheit ist die Beschwerde je älter, desto weniger reagiert der Körper auf die Behandlung, der Druck des Schröpfglases bleibt weiß.
Rötlich-lila Farbe: bei den heftigen Verläufen, bei den Entzündungen (kann auch ganz dunkellila).
Gelbe Farbe: Weist auf Leberkrankheit oder Malarie.
